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Die Viktoria trauert um Heinz Pauli!

 

Nach Ehrenmitglied Werner Schneider verstarb im Alter von 75 Jahren  mit Karl-Heinz Pauli am 10.12.2011 ein weiteres langjähriges Vorstandsmitglied des 1. FC Viktoria Sindlingen innerhalb der letzten Wochen des Jahres 2011.

 

Der in Höchst geboren und aufgewachsene Pauli trat 1968 zusammen mit seinen beiden Söhnen Frank und Mathias in die Viktoria ein. Ein Glücksfall für den Verein, dass er sich für die  Heimat seiner Frau Beate entschied und nicht für Nied, wo er den Friseursalon seines Vaters übernommen hatte und wo er über 40 Jahre lang lebte.

 

Als Betreuer durchlief er mit seinen Jungs bei der Viktoria viele Jugendmannschaften.  Gleichzeitig war er auch seit 1969 im Spielausschuss tätig. Bei der 1. und 2. Mannschaft war er Betreuer und gute Seele, bei dem die Spieler auch oft über ihre eigenen Problemchen und Nöte vertrauensvoll sprechen konnten; hier erlebte er die erfolgreichste Zeit der Viktoria hautnah mit.

 

Jeder Spieler aus der damaligen Zeit wird sich an seine aufmunternden Worte, den heißen Pausentee und die Eukalyptustropfen auf dem Trikotärmel "für die  zweite Luft" erinnern.  

 

Für sein Engagement erhielt er 1985 den Ehrenbrief des HFV, 2000 die Ehrennadel in Bronze und 2010 die Große Verbandsehrennadel. 2005 wurde er zum Ehrenmitglied der Viktoria ernannt.

 

Nachdem Karl-Heinz Pauli in den Ruhestand trat zog er mit seiner Frau Beate zurück nach Sindlingen. Hier konnte er sich neben seinen vier Enkeln seinem Garten widmen, in dem er nun viel Zeit verbrachte.

 

Nachdem bei ihm 2009 Krebs festgestellt wurde, nahm er, unterstützt von seiner Familie,  den Kampf gegen die Krankheit auf, den er aber nun  leider verloren hat.

 

Der 1. FC Viktoria Sindlingen wird Karl-Heinz Pauli stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

GW

 

 

  Die Viktoria trauert um Werner Schneider !

 

 

Am 07. November 2011 verstarb Werner Schneider nach langjähriger, schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren.

 

Werner Schneider war 65 Jahre lang Mitglied der Viktoria; hier hat er sowohl am aktiven Jugend- und Seniorenspielbetrieb teilgenommen als auch bereits als Jugendlicher die Betreuerlaufbahn eingeschlagen.

 

Er war aktiver Schiedsrichter, Jugendleiter und übernahm 1965 die Leitung der SOMA. Im Vorstand war er jahrelang als Beisitzer und Spielausschussmitglied tätig.

 

Nachdem er vor 20 Jahren aus der Hoechst AG in den Ruhestand ging, verbrachte er fast jeden Tag auf dem Sportplatz  und  kümmerte sich hier um die Instandhaltung des Viktoriaheims.

Seit 1996 war er als Betreuer der 1. und 2. Mannschaft als Zeugwart und „Mädchen für Alles“ bei jedem Spiel dabei und rannte mit 70 Jahren noch mit dem Medizinkoffer über den Platz, um verletzten Spielern wieder auf die Beine zu helfen.

 

Soviel ehrenamtliches Engagement ist natürlich nicht unbelohnt geblieben. Der Hessische Fußballverband überreichte ihm bereits den Ehrenbrief, die Ehrennadel in Bronze und zum 100jährigen Jubiläum der Viktoria im Jahr 2010 die Große Verbandsehrennadel, auch vom Landessportbund wurde ihm die Ehrenurkunde überreicht und 1991 erhielt er den Ehrenbrief des Landes Hessen.

 

Bei der vom Höchster Kreisblatt 1998 durchgeführten Aktion „Vereinssportler des Jahres“ wurde er von der Mitgliederversammlung nominiert und von den Lesern in die Endausscheidung gewählt.

 

Werner Schneider, der seit über 10 Jahren schwer erkrankt war und sich immer wieder aufrappelte, erlitt vor 3 Jahren einen weiteren schweren Schicksalsschlag, als plötzlich seine Frau Gerda überraschend verstarb.

 

Trotz der Unterstützung seiner Kindern Gerald und Claudia  verbrachte er doch in den letzten Monaten viel Zeit in Krankenhäusern, wo er nun am Montagabend sanft entschlief.

 

Die Viktoria hat mit Werner Schneider eines seiner verdienstvollsten Mitglieder verloren. Sie wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

GW